Die Kirtan Kriya und ich....

Tag #38

ja, 40 hab ich bald geschafft. ENDLICH.

Aber ich möchte sie 90 Tage schaffen. Die Kirtan Kriya....es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn ich daran denke. Das ist nicht einmal die Hälfte der Zeit.

90 Tage ist lang. Keine Frage. Aber es ist die Kirtan Kriya..... Der zu erklimmende Berg scheint noch höher und schwieriger.

Damit hatte ich zu Beginn nicht gerechnet.

Als ich sie zum ersten Mal machte, fand ich sie super!

Die Version damals war 11 Minuten lang. Ich fühlte mich gut. Sie war einfach und meditativ. Ich mochte die Musik, die ich als Unterstützung mir ausgewählt hatte. Alles super.

 

Hoch motiviert ging ich diese Meditation vor zwei Jahren an. Full Kirtan Kriya - 31 Minuten.

Tag #1 - alles wunderbar.

Tag #2 - Widerwille.

Tag #3 - alles wehrt sich, KEIN BOCK. Damals hatte ich noch nicht verstanden, dass es meine inneren Widerstände waren, die mich davon abhielten. Bloß nicht im Dreck wühlen.

 

Die Kirtan Kriya arbeitet am Unterbewusstsein und durchbricht Blockaden, die uns daran hindern, unser volles Potential zu nutzen. Lieber im gewohnten Morast bleiben. Veränderungen bergen Unsicherheiten. Nein, das will das Ego nicht. Schön in der sicheren Komfortzone bleiben.

 

Okay. Versuch 1 scheiterte. Naja, jede Meditation bewirkt ja etwas. Sie ist nie umsonst.

Aber ich hatte erstmal keine Lust mehr auf Kirtan Kriya.

 

Letzten Sommer startete ich, wieder motiviert, meinen 2. Kirtan Kriya Versuch.

Ich war felsenfest davon überzeugt es dieses Mal zu schaffen. Meine Ausbildung Stufe 1 war abgeschlossen und ich wollte es einfach getan haben :-)

Tag #5 war Schluss - es ging nichts mehr. Der Widerwille und die "Angst"waren zu groß. 

Meine Laune wurde von Tag zu Tag unerträglicher und ich hatte das Gefühl mit jedem Sa Ta Na Ma einen Käfig um mich herum zu weben.

Es bedrückte mich und mir fehlte einfach die Kraft dadurch zu gehen.

Ich brach wieder ab, fühlte mich schlecht. Wie eine Versagerin und musste mich wirklich bemühen weiter nett und verständnisvoll zu mir zu sein. 

 

Aber ich wusste: Der Tag X würde kommen. Ich wollte es einfach schaffen. Ich musste!!!

 

Mitte Dezember letzten Jahres begann ich erneut. Wieder motiviert bis unter beide Arme. 

Meine wunderbare Freundin Katharina Shanti Puran (von SuperYoga Trier) hatte es gerade geschafft, hatte sich tapfer dadurch gekämpft.

Das ist nicht gerade die beste Werbung fürs Yoga, oder?!

Yoga soll uns doch entspannen. Wir wollen uns prima fühlen und nicht, als würden wir uns im Krieg mit uns selbst und dem Leben befinden. 

Aber danach, wenn man es geschafft hat, kommt die "Belohnung". VERSPROCHEN !!

 

Ich bin also bei Tag #38 und ziemlich froh und stolz so weit gekommen zu sein.

Die ersten Wochen verliefen okay. Ich gab mich der Kirtan Kriya und ihrer Wirkung bewusst hin, hängte meine Widerstände an den Nagel und "lieferte" mich ihr aus. 

Ca. alle 6 Tage kam eine Welle mit alten, schon längst abgelegten, Verhaltensweisen an den Tag.

Mal machte ich mich selber klein und wertlos, verlor meine Freude und mein Lachen. 

Ich war maulig, genervt, fühlte mich zeitweise wie vom Teufel besessen.

Kennt ihr die Szene der kotzenden Frau aus dem Exorzisten?? Genau so fühlte ich mich.

Während einer anderen Welle wurde ich depressiv, traurig und lethargisch. Wurde aggressiv, wenn man mir meinen Raum nicht ließ. Wilde und beängstigende Träume suchten mich heim.

Mich konnte nichts motivieren, alles war mir zu viel. Das Leben war mir zu viel.

Und ich fühlt mich zurück versetzt in mein Leben VOR KUNDALINI.

Aber mittlerweile wusste ich, dass nicht ICH das bin, sondern nur Emotionen die kommen und auch wieder gehen werden. Die ich mir ansehen und bewusst wahrnehmen darf. 

Dankbar für dieses Bewusstsein ertrug ich die Wellen und meditierte weiter.

Und ich beschloss 90 Tage anzupeilen.

Doch dann.... Durch die Kirtan Kriya schien ich offen zu liegen wie ein Buch, dessen Seiten gefüllt oder entrissen werden konnten.

Ich schütze mich nicht genug und ließ zu, dass man mich aussaugte wie einen Schwamm. Ich fühlte mich leer. Und wenn ich meine leer, dann so richtig Flasche leer. Gott sei Dank viel es auf ein Wochenende, denn ich schlief zwei Tage. 

Ich machte mir immer wieder mal Gedanken und Sorgen, wie ich denn mit meinen wechselnden Gefühlswelten unterrichten könnte. Dieses Mal schien es mir unmöglich, aber KEEP UP AND YOU WILL BE KEPT UP.

Die ganze Woche ging alles schief, fiel mir aus der Hand, ging kaputt, brannte an...

Freitags war ich mit mir fertig. Ich schmiss alles, verweigerte mich meiner Pflichten (außer der Kirtan Kriya) und tat nur Dinge für meine Seele. Ich meditierte viel, chantete lang und länger und holte mal wieder Pinsel und Papier raus.

Denn ich zweifelte an mir, an meinem Yoga, an meiner Selbstständigkeit. Ich wollte alles aufgeben. 

Ich fühlte mich verloren und getrennt von mir selbst.

Aber mein Sohn motivierte mich durchzuhalten. So sei das halt und da trennt sich der Verlierer vom Gewinner, so sagte er.

Und meine Kirtan Kriya erfahrene Freundin Shanti Puran motivierte mich ebenfalls.

Sie machte ähnliche unschöne Erfahrungen, hatte zeitweise das Gefühl die Pest zu haben und Menschen in ihrem Umfeld zu vergraulen.

Ihr half die Meditation der Selbstliebe und das Chanten eines Mantras, um die Wirkung der Kirtan Kriya abzufedern. Und gab mir das Versprechen, dass das Durchhalten sich lohnen werde :-*

 

Also suchte ich mir auch was.

In meiner tantrischen Numerologie wird mir empfohlen eine Meditation für meinen Strahlungskörper zu machen. Wollte ich auch schon immer mal angehen, aber..... Immer so viele ABER´s :-)

11 Minuten die Arme über den Kopf halten ist ja jetzt auch nicht so prickelnd und das Mantra Ajai Alai lehnte ich auch schon immer ab. Aber es zog mich dennoch unerklärlicherweise dorthin.

Ich begann.... und es schmerzte. Meine Arme taten weh, mein rechter Ellbogen brannte wie Feuer, aber ich wollte den Schmerz der Kirtan Kriya nicht mehr. Nichts konnte schlimmer sein und ich ging durch diese Erfahrung.

Am 3. Tag hielt ich den Arm schon 18 Minuten ohne es zu merken. 

Heute bin ich nicht nur Tag #38 der Kirtan Kriya, sondern auch Tag #7 der Radiant Body Meditation.

 

Und ich freue mich auf meinen weiteren Prozess.

 

Hat dich dies nun eher motiviert oder abgeschreckt?

Welche Erfahrungen hast du gemacht? 

Ich bin neugierig und freue mich über einen Austausch.

 

Und vergiss nicht: 

  • Never let down yourself
  • Never let down anybody else
  • Never participate, join or connive in the let down of anything

Keep up for yourself, keep up for others, keep up for every situation and keep up even when you cannot keep up.

It is the definition of commitment and it works in every aspect of life to establish the vibration of trust, honor, courage and compassion.

 

Quelle: 3HO.org

 

 

Sonnige Grüße

Eva-Maria Ravi Mahan 

 

 

 

Ravi Mahan Kaur - jetzt dreht sie völlig durch !?

In letzter Zeit hab ich das öfter zu hören bekommen. Manchmal direkt und manchmal dezent durch die Blume.

Mal sind es Menschen die mir Nahe stehen, aber auch Menschen die mich nicht gut kennen.

Erst diese Woche auf dem Geburtstag meiner Mutter.

Eine Freundin von ihr, bekannt für ihre direkte Art, knallte mir das fast als erstes ins Gesicht.

Sie hatte meinen Yoga-Flyer gelesen auf dem mein weltlicher und mein spiritueller Name steht.

"Daran muss man glauben. Ich tue das nicht!" - Ich schon!!

Meine Mutter gab mir meinen weltlichen Name. Sie suchte ihn mit Liebe aus. Das ist gut so.

Er gehört auch zu mir. Er zeigt, wo ich her komme.

Mein spiritueller Name wurde anhand meiner Numerologie und einigen anderen Informationen für mich ausgewählt. 

Da steckte keine liebende Mutter dahinter. Mit Sicherheit auch liebevolle Hingabe zu dieser Aufgabe, spirituelle Namen zu vergeben.

Aber er zeigt mir meine Zukunft, wie ich meinen Yoga-Weg verstehen und gehen soll - welche Bestimmung ich habe.

Ist das durchgeknallt???

Ich verstehe, dass es fremd ist. Und ich verstehe auch, dass fremde Dinge und Situationen den Menschen Angst machen können.

Sie müssten sich öffnen, ihre Komfortzone verlassen. Das birgt ein Risiko, aber auch eine Chance!

 

Mir ging es lange Zeit nicht gut. Ich hatte vergessen wer ich bin, was ich kann und wohin ich möchte. 

Das war eine furchtbare Zeit.

Und um den neuen Weg zu gehen brauchte ich sehr viel Mut. Glaubt mir: SEHR VIEL MUT !!

Alleine mir einzugestehen, dass ich eventuell, vielleicht, in Betracht ziehen könnte mir nur vorzustellen Kinderyogalehrerin werden zu wollen....

Und dann auch meine Familie davon in Kenntnis zu setzen...unvorstellbar schwer.

Zu dieser Zeit hätte ich niemals nach einem spirituellen Namen gefragt. Ich hätte mich viel zu "unwürdig" gefühlt. 

Aber Schritt für Schritt ging ich meinen neuen Weg immer weiter. Und ich wachse. Ich habe mich selbst wiedergefunden. Ich weiß was ich kann und wohin ich möchte. Es ist bestimmt nicht immer alles rosarot und voller Zuckerguss. Ganz bestimmt nicht. Und solche Aussagen, die garantiert auch still hinter meinem Rücken geäußert werden, versetzen mir einen Schock.

Ich fühle mich angegriffen, meine Selbstsicherheit wird kurz erschüttert, aber dann erinnere ich mich daran, was mir wirklich Kraft gibt. Und das ist dann doch wohl der richtige Weg und nicht durchgeknallt.

 

"Understand through compassion 

or you will missunderstand the times."

4. Sutra des Wassermannzeitalters

 

Und wisst ihr, warum ich Kinder so sehr liebe??

Sie sind ohne Vorurteile.

Wenn sie mich fragen, wie ich heiße, dann sage ich ihnen, dass meine Mama mich Eva-Maria genannt hat und mein

Yoga-Name Ravi Mahan ist. 

Sie gucken und es rattert in ihren kleinen Köpfchen. Der Name klingt fremd. In aller Regel sind sie dann neugierig und wollen mehr wissen.

Kinder haben so viele Fragen. Das ist so wundervoll und mein Herz geht auf.

Ich stelle ihnen frei, wie sie mich nennen möchten und es kommt meistens mein weltlicher Name, einfach weil er vertrauter und einfacher ist. 

Aber niemals, wirklich niemals, würden die Kinder mich deswegen für durchgeknallt halten. 

Wieder ein Grund warum ich sie Little Gurus nenne. Wir können alle so viel von ihnen lernen.

 

Falls es jemanden interessiert, was Ravi Mahan bedeutet...

 

Und ja - ich liebe diesen Namen!

Und es ist mir schnurzpiepegal was andere von mir denken. Das nennt man wohl Freiheit.

Ich bin glücklich mit meinem neuen Weg. Und niemand muss das verstehen. Aber alle erwarten Toleranz. Dann sollte man auch tolerant sein. Und vielleicht mal neugierig nachfragen ;-)  so wie die kids....

 

 

SAT NAM

 

"Es gehört viel mehr Mut dazu, tolerant zu sein

 als jemanden anzugreifen." YB

 

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Golden Milk - süß und kraftvoll

Goldene Milch......hmmm, dachte ich mir, ich weiß ja nicht.......kann ja mal nicht schaden es auszuprobieren.

 

Meine Mutter hat Rheuma und auch ich bekam vor 3-4 Jahren die ersten Schmerzen in den Fingergelenken. Der Arzt verschrieb mir damals Ibu, aber ich hab es nur in die Ecke gepfeffert. Das wollte ich definitiv nicht! Ich bin zu jung, um mich mit so einem Scheiß auseinander zu setzen! Also schob ich das Thema lieber mal weg. Schmiss es mit dem Ibuprofen in die Ecke und ignorierte es. Und so waren die Schmerzen manchmal da, und manchmal halt nicht.

Aber irgendwann fiel mir auf, dass meine Schmerzen tatsächlich nicht mehr da waren. Meine Finger waren wieder beweglich, keine Wassereinlagerungen am Morgen. Im Grunde so, wie es sein sollte. Ich fühle mich gut.

Nun, was hat sich geändert???

Ich habe mein Leben geändert, meine Ernährung, meine Gewohnheiten. Nicht von jetzt auf gleich. Aber nach und nach, ganz unbewusst und einfach, weil es mir gut tat. Und genauso unbewusst verschwanden auch die Schmerzen in den Fingern.

Ich begann mit Yoga und interessierte mich immer mehr für `LEBENsmittel`. Sie sollen Leben schenken.

Aus dem was ich esse baut und erneuert mein Körper sich selbst.

Und frag mal jeden Handwerker. Wenn er was bauen will, welches Material und Werkzeug er bevorzugt...Billigware??? Oder Qualität??? 

Und natürlich sündige ich mal, oder esse auch mal was Ungesundes, aber ich mach mir das dann auch bewusst. 

In der Ausbildung traf ich auf viele interessante und liebevolle Menschen, die mich unglaublich inspirieren.

Neue Lebenskonzepte und köstliche Rezepte kreuzten meinen Weg. Und ich fühlte mich ein wenig in die Pubertät zurück versetzt.

Wo man alles mal ausprobieren will, um sich selbst zu finden und zu testen. Wer bin ich eigentlich? Was mag ich?

 

Eines dieser wunderbaren Rezepte, die ich für mich entdeckte ist die Goldene Milch. Ein altes ayurvedisches Rezept (Ayurveda - das Wissen vom Leben). 

Die heilenden Kräfte des Kurkuma

GOLDEN PASTE

1/2 Tasse Kurkuma Pulver

1 Tasse Wasser

1 1/2 Teelöffel frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

5 Teelöffel natives Kokosnussöl

 

Das Wasser wird mit dem Kurkuma in einem Topf gemischt und langsam erhitzt.

6-10 Minuten rühren, bis eine dicke Paste entsteht. 

Pfeffer (er macht, dass die Wirkstoffe des Kurkuma um ein vielfaches besser vom Körper aufgenommen werden)

und Kokosöl gut unterrühren.

In ein sauberes Glas geben.

So habt ihr immer einen Vorrat an Goldener Paste im Haus. Man kann es auch gut in Currys, Smoothies, Suppen .....geben.

Lasst eure Phantasie spielen...

 

Um eine Milch daraus zu machen, nehmt ihr einfach eine Tasse Milch.

Wir trinken gerne die Milch aus der Dingdener Heide. Sie schmeckt gut, ist bio und kommt von umme Ecke ;-)

Ihr könnt aber auch eure Lieblings- Pflanzenmilch nehmen. Kein Problem.

Die Milch wird erhitzt und 1/2 Teel. der Goldene Paste gut untermixen. Darf auch gerne mehr sein, ganz nach eurem Geschmack.

Um die Milch zu süßen, gebe ich noch 1 Teel. Honig dazu.

 

Wenn ihr lieber frischen Kurkuma verwenden wollt, was ich auch toll finde, dann nehmt ca 1 cm der orangenen Knolle (ACHTUNG: sie färbt mega extrem) und mixt es mit der heißen Milch, bis es schön fein ist. 

Gebt dann Pfeffer und Öl dazu. Und Honig niemals in zu heiße Getränke.

 

Frischen Kurkuma gibt es in Wesel im biomarkt (Am Spaltmannsfeld).

Statt Kokosöl geht auch Mandelöl. Und ihr könnt auch noch mit Ingwer, Kardamom und Zimt experimentieren.

 

Diese köstliche Milch kann bei Gelenkproblemen (wenn es akut ist 3x tgl. eine Tasse) und Arthritis helfen, wirkt entzündungshemmend und antiseptisch, reinigt das Blut, hilft Kalkablagerungen abzubauen und kann die Beweglichkeit der Gelenke verbessern. 

Mit dem Ingwer, und den weiteren Gewürzen, hilft es außerdem unser Nervensystem und das Immunsystem zu stärken, und die Verdauung zu unterstützen.

 

Es ersetzt natürlich nicht den Arzt. Ich will hier auf gar keine  Fall ein Wundermittel anpreisen. Aber schaden wird es euch nicht ;-)

Probiert es für euch einfach mal aus und macht euch euer eigenes Bild....

 

LASST ES EUCH SCHMECKEN

Eure Ravi Mahan 

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ANAHATA - wie Yoga auf unser Herzchakra wirken kann

Heute unterrichtete ich zum Thema 4. Chakra, unserem Herzchakra.

Es steht für Liebe und Mitgefühl, wenn es geöffnet ist. 

Ich hatte die Mädls zwischen 9-12 Jahren in der Nachmittagsstunde. Sie waren aufgekratzt und unruhig., voller Power und Energie.

Zur fetzigen Musik haben wir uns bewegt und unseren Kreislauf in Schwung gebracht. Ich ließ sie Frösche machen, Windmühlen, Cross Crawl, yogisches Radfahren.....Ich sah wie die Gesichter strahlten.

Danach durften sie sich entspannen und sich gegenseitig ihre Hände massieren.

Unsere Hände stehen in Verbindung zu unserem Herzen. Sie führen die Tätigkeiten so aus, wie wir in unserem Herzen empfinden.

Wenn wir voller Zorn sind, können wir nicht zärtlich streicheln. Und genauso könne wir nicht unsere Hand erheben, wenn wir voller Liebe sind.

Ich gab ihnen ein Körperöl zur Handmassage indem die ätherischen Öle von Lavendel (wirkt beruhigend), Ceder (wirkt auf die Lunge, befreiend und schleimlösend) und Ylang Ylang (wirkt herzöffnend, antidepressiv und angstlösend) enthalten sind.

Es war erst etwas befremdlich für die Teens, sich gegenseitig zu berühren. Aber nachdem das Eis gebrochen war, haben sie es genossen und wurden ganz still und entspannt.

Im Anschluss meditierten wir mit dem Mantra Sat Kartar, welches ebenfalls herzöffnend wirkt. Dazu machten wir eine Armbewegung, die den Brustkorb öffnet. 

Ich empfinde es als ganz wunderbar, wenn ich höre, wie sie aus voller Seele singen und wirklich ausdauernd ihre Arme immer wieder öffnen. 

ANAHATA wird dem Element Luft zugeordnet. Aus diesem Grunde sind Atemübungen, der Aufenthalt in der frischen Luft und auch Singen förderlich für ein offenes Herzzentrum.

Das Singen synchronisiert den Atemfluss, und es ist egal, ob wir Mantras chanten, fetzige Popsongs trällern oder in einem Kirchenchor singen. Aber singt, singt aus ganzem Herzen, mit all eurer Liebe. Die Mantras unterstützen in ihrem Klang das alles natürlich. 

Das was am Anfang für mich total befremdlich war, das Singen an sich und dann auch noch das Singen von diesen fremden Worten, wurde in kürzester Zeit unentbehrlich für mich.

Ich liebe es. Mittlerweile finde ich meine Stimme auch gar nicht mehr so schlimm. Und eigentlich ist mir das auch egal. 

Es tut mir einfach gut und deswegen mache ich es täglich. Nicht nur bei meiner täglichen Yogapraxis, sondern auch beim Kochen, putzen, einkaufen, Autofahren.... einfach immer, wenn mir danach ist.

 

Ich schweife ab.....Als Abschluss legten wir aus kleinen, grünen Mosaiksteinen die 12-blättrige Lotusblume. Die Mädls fanden das super.

Am Ende der Stunde strahlten alle Kinder, waren ausgeglichen und freundlich und alle lagen sich plötzlich in den Armen. Das kam noch nie vor. Es war wunderschön anzusehen und erfüllte mich mit Dankbarkeit.

 


Gleiches Thema - andere Gurus    :-)

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Meine erste Stunde mit den kleinen Gurus

Aufgeregt war ich wohl genauso wie die Kids....

Auf wen werde ich treffen? Wie wird es werden? Was wird passieren? Wird alles glatt laufen?

Und das tat es! Alles lief rund.

Wir haben es sogar geschafft Yoga zu machen und uns nicht nur zu beschnuppern und kennen zulernen.

Aber auch dafür haben wir uns genug Zeit genommen.

Ich habe vier großartige Kinder in meiner Gruppe und ich freue mich auf die weiteren Stunden, die ich mit ihnen verbringen darf.

Ein herzliches Dankeschön an die Eltern für ihr Vertrauen und an die Kinder für ihre Lebensfreude !

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Ein weiteres Ausbildungswochenende liegt hinter mir

Am Sonntag kam ich spät aus Frankfurt zurück.

Ein wundervolles Wochenende liegt hinter mir. Ich habe neue Bekanntschaften gemacht, wir hatten Spaß, haben gelacht und geschwitzt, und dass nicht nur wegen dem Yoga, sondern auch, weil wir schönstes Sommerwetter hatten und unterm Dach mit dreiseitiger Fensterfront saßen :-) 

Es gab wie jedes Mal leckeres Essen und ich bin dankbar und glücklich.

Am Samstag habe ich meine erste Meditation angeleitet. Eine Meditation um gebrochene Herzen zu heilen.

Dazu habe ich die wunderschöne Version des "Guru Ram Das" Mantra`s von Gurudass Kaur abgespielt.

Ich bin ganz zufrieden, und wenn man Glauben schenken darf, dann ist es gut angekommen.

Wir haben uns an diesem Wochenende um das Herzchakra und Vergebung gekümmert.

Es hat volle Wirkung gezeigt.

Ich hatte gestern Morgen eine krasse Meditationserfahrung!!! Danach war mir den ganzen Nachmittag über schwindelig und speiübel.

Niemals hätte ich für möglich gehalten, dass diese Ausbildung so intensiv ist und so tief rein geht.

Aber das ist gut so.

Danach fühlte ich mich wie der eiserne Heinrich aus dem Froschkönig, als ihm die Ketten vom Herzen sprangen.

Mal sehen was noch so passieren wird....

SAT NAM

 

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Abenteuer Europäisches Yoga Festival in Frankreich

 


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Mein Name ist da

 

 

 

Mein Name ist da !!

So schnell.....

Und ich bin sehr glücklich damit. Ich habe mich direkt verbunden gefühlt.

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Meine Bitte um meinen spirituellen Namen

Heute habe ich die 3HO um meinen spirituellen Namen gebeten.

Bin ich schon so weit??

Aber Yogi Bhajan gab jedem einen spirituellen Namen, der danach fragte.

"Wenn eine Person danach fragt, ist sie bereit", sagte er.

Also los!

 

Und das ist schon ziemlich aufregend. Zumindest für mich.

Ein bisschen so wie Kinder kriegen.

Man weiß nicht genau wann es kommt, was es ist und wie es sein wird....

Es ist für mich etwas Großes, etwas Bedeutendes, etwas das mein Leben für immer verändern wird. 

Wie meine Kinder. Aber natürlich trotzdem anders. Nicht falsch verstehen.... ;-)

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"Oh Gott, ich muss spielen lernen. Ich kann nicht spielen!"

Das waren die ersten Worte, die ich in mein Tagebuch schrieb.....

Guter Start in die Ausbildung zur KinderyogalehrerIn ?! Wohl eher nicht.

 

Schon am ersten Wochenende kam ich an meine Grenzen.

Ich erkannte, dass ich nicht mehr spielen konnte, mir meine Phantasie verloren gegangen ist und ich mein inneres Kind nicht mehr hören und schon gar nicht verstehen konnte.

Doch da war es plötzlich wieder.

Gurudass Kaur hatte es wieder hervorgelockt!

Auf spielerische Art und Weise, ohne jedoch zu wissen, welchen Stein das bei mir ins Rollen bringen würde.

Oder eher Tränen, die mir in die Augen stiegen und ich mit Mühe verbergen wollte.

Ich kann doch nicht wegen einem verlorenen "Wettkampf", hier unter anderen Erwachsenen, der uns lediglich eine Spielvariante zur Konzentrationsschulung aufzeigte, losheulen ?!

 

Mir wurde während des Spiels ganz deutlich bewusst, wie ich mir selber sagte `du kannst es eh nicht` und genau in diesem Augenblick passierte die Unachtsamkeit und meine Partnerin und ich schieden aus.

 

In dieser Ausbildung, das Ereignis liegt nun fast ein Jahr zurück, ist so viel passiert.

Mir wurde immer bewusster, warum ich bin, wie ich bin.

Das gab mir die Möglichkeit daran zu arbeiten. Blockaden aufzulösen, mich neu zu entdecken und zu entwickeln. 

 

Mittlerweile kann ich Niederlagen immer öfter lachend wegstecken ;-)

Ich bin gewachsen, höre meinem inneren Kind wieder zu und sehe die Welt auch wieder mit Kinderaugen.

So viel Wunderbares ist auf dieser Erde zu entdecken. Ich kann wieder Spielen, bin voller Ideen, Mut und Tatendrang.

 

Diese Zeit war so heilsam, inspirierend und ich bin voller Dankbarkeit für alle Erfahrungen, die ich machen durfte, und für die wundervollen Menschen, die mir auf diesem Weg begegnet sind.

 

Nun darf ich die neue Ausbildung in Düsseldorf organisatorisch unterstützen und die neuen SchülerInnen auf ihrem Weg begleiten.

Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und die Erkenntnis, dass der Weg immer weiter geht.... SAT NAM

 

Das Sonnenkind 

falls ihr Fragen oder Interesse habt, dann meldet euch gerne :-) 

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Auf den Spuren Maharishis

Morgen um 8:00 Uhr geht´s los.

Ich freue mich riesig. Eine Auszeit vom Alltag. Eine Reise zu mir.

Es geht nach Blumenthal in Bremen zu einem TM Retreat zum "Runden".

Die Ilse Eickhoff Akademie ( www.ilse-eickhoff-akademie.de ), ein wundervoller Ort, voller Frieden und Liebe. Ein Ort voller Geschichte und Geschichten. Ein Ort, an dem die Zeit still zu stehen scheint.

Hier und da fühlt man sich Maharishi noch ganz nah, als wäre er vor Ort. Vielleicht ist er das ja auch.....

Ja, ich meditiere nicht nur auf "Kundalini Art".

Seit einem Jahr praktiziere ich auch regelmäßig die Transzendentale Medition. Regelmäßig heißt für mich mindestens zwei mal täglich für 20 - 30 Minuten.

Und nun warten vier Tage Meditation auf mich. Aufgelockert durch Yoga Asanas und Spaziergängen, guten Gesprächen und jeder Menge Zeit und Aufmerksamkeit, die ich mir schenken darf.

Kein TV, kein Radio, kein Handy....Ja, auch meine Familie kann mich in dieser Zeit nicht erreichen. Freiwillig gewählte Abgeschiedenheit. Ein wundervolles Geschenk. Erst immer seltsam und man meint es nicht aushalten zu können. Aber nach den vier Tagen, möchte ich eigentlich nicht mehr zurück....

Doch, ich möchte wohl zurück. Zurück zu meiner Familie !

Und dann muss man sich erst einmal wieder akklimatisieren und freut sich auf das nächste Mal Abtauchen ;-)

 

 

 

 

 

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und am Anfang erschuf sie...

auf dem weg zur eigenen Website

Ich bin einer kleiner Technik-Voll-Honk. Das muss ich wohl oder übel mir eingestehen. Aber ich versuche es trotzdem. Ich versuche eine Website zu erstellen...

Eines der 5 Sutras des Wassermann- Zeitalters besagt: There is a way through every block.

Also: Mich kann nichts aufhalten ;-)

 

Eigentlich möchte ich hier über meine Erfahrungen und Gefühle auf dem Weg zur Yogalehrerin berichten.

Es ist eine aufregende Sache für mich.

Ich bin motiviert und voller Vorfreude. Gespannt auf all das, was ich erfahren werde (auch über mich selbst),

welche Menschen mir begegnen und was sie in mir auslösen werde. Werde ich weiter über mich hinauswachsen können?

 

Es wird ein Jahr mit vielen Terminen, und ich hoffe, dass ich dennoch genug Zeit für mich und meine Familie finden werde.

Ich bin ehrlich: Manchmal keimt Unsicherheit in mir auf. Werde ich das schaffen? Aber das ist doch normal, oder?!

Eines weiß ich sicher: WENN NICHT JETZT - WANN DANN????

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